Implantation von Speziallinsen

Implantation von Speziallinsen

In unserer Linsensprechstunde bieten wir Ihnen Beratung zu den diversen Möglichkeiten der Linsenimplantation an. Da wir das gesamte operative Spektrum abdecken, können wir auf Ihre individuellen Beürfnisse optimal eingehen. Intraokularlinsen (IOLs) sind seit vielen Jahren unser Schwerpunkt. Wir sind an diversen klinischen Evaluierungen beteiligt und präsentieren unsere Ergebnisse an internationalen Kongressen. Aus diesem Grund können wir auf langjährige Erfahrung zuückblicken und Ihnen die modernste Technologie und bestmögliche Option für Ihr Auge anbieten.


Man unterscheidet folgende Typen von Intraokularlinsen:


Monofokale Linsen:
Meist werden bei der Grauen Star Operation monofokale Linsen (sogenannte „Ein-Stärke-Linsen“) verwendet. Durch die Operation (Phakoemulsifikation = Entfernung der getrübten, grauen Linse) und Einsetzen dieser klaren Kunstlinse kann eine deutliche Verbesserung des Sehens (Farben, Kontraste) erreicht werden. Je nach IOL-Berechnung ermöglichen diese Linsen (monofokal = 1 Fokus) ein scharfes Sehen in einer bestimmten Entfernung - in der Regel wird die Fernsicht scharf gestellt, dies bedeutet, man benötigt für den Intermediär- und Nahbereich eine Lesebrille.


Asphärische Linsen:
Diese Linsen können zusätzlich bei Dämmerung und in der Nacht das Kontrastsehen weiter verbessern und Blendungserscheinungen reduzieren. Damit erreicht man auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine noch bessere Bildqualität.


Torische Linsen:
Astigmatismus (= Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit) kann durch torische Intraokularlinsen korrigiert werden. Scharfes Sehen im Fern- oder Nahbereich kann somit bei PatientInnen mit Hornhautverkrümmung ermöglicht werden.


Multifokale oder Trifokale Linsen:
Bei multifokalen/trifokalen/diffraktiven Linsen wird aufgrund der Fokussierung für Ferne und Nähe der „brillenfreie Sehbereich“ vergrößert. So kann neben der brillenfreien Fernsicht auch das Arbeiten im Nahbereich ohne Brille erreicht werden. 80-90% des Tages können damit brillenfrei bewältigt werden. Diese Linsen sind vor allem für PatientInnen geeignet, denen eine weitestgehende Brillenunabhängigkeit so wichtig ist, dass Sie gewisse Kompromisse bei der Bildqualität akzeptieren.


Enhanced Depth of Focus Linsen:
Unter EDoF Linsen versteht man eine neue Art von Intraokularlinsen, die eine verbesserte Tiefenschärfe haben. Damit gelingt es neben einer sehr guten Fernsicht auch ein scharfes Sehen im Intermediärbereich zu erziele (PC-Distanz, Küchenplatte, Auto-Tacho etc.). Das Tragen einer Brille ist nur für kleine Schrift in der Nähe notwendig. Man kann durch diese Linsen einerseits eine weitestgehende Brillenunabhängigkeit erreichen und andererseits störende Phänomene wie Blendung und reduzierte Kontraste vermeiden.


Magnifying Linsen:
Diese ganz neue Technologie wird im Rahmen der MAGS (Magnifying Surgery) angewandt. Bei Erkrankungen der Makula (Makula = Stelle des schärfsten Sehens) ist das Lesen somit in vielen Fällen überhaupt nicht mehr möglich (Makuladegeneration - AMD). Durch Einsetzen einer „Magnifying Linse“ kann nun ein Vergrößerungseffekt für die Nähe erreicht werden, ähnlich wie bei Verwendung einer Lupe. Durch die damit gesteigerte Sehleistung kann eine dramatische Verbesserung der Lebensqualität im Alltag mit höherer Autonomie für die Betroffenen erreicht werden.

Alltagstätigkeiten (Essen, Trinken, Kochen, Zähneputzen, Körperhygiene, Fotoalben ansehen oder Telefonieren) können auf diese Weise wieder selbstständig durchgeführt werden.

Ein weiterer Subtyp der sogenannten „AMD-Linsen“ versucht durch eine Art prismatische Umlenkung der ins Auge einfallenden Lichtstrahlen gesündere Areale der Netzhautmitte (Makula) in das Fokussieren miteinzubinden. Dadurch wird der dunkle, störende Fleck (Skotom) nicht genau zentral (mittig im Gesichtsfeld), sondern etwas weiter seitlich und damit weniger störend für die MakulapatientInnen wahrgenommen. Dies kann ein Erkennen von Buchstaben in der Nähe wieder möglich machen.

Unsere Ordination Borkenstein & Borkenstein war an der klinischen Evaluierung und Auswertung dieser neuen Technologie (MAGS) von Beginn an beteiligt. Die Ergebnisse diverser Studien werden an internationalen Kongressen vorgestellt und präsentiert. (Presse – Eurotimes Sept.2017)


Linsen mit spezieller Oberflächenbeschichtung:
Diese Linsen besitzen auf der Oberfläche zusätzliche Beschichtungen, z.B. einen Heparinüberzug. Bei Vorliegen gewisser Erkrankungen oder Veränderungen (z.B. Formen des Grünen Stars, Pseudoexfoliationssyndrom, Regenbogenhautentzündung, Diabetes mellitus) soll dadurch die postoperative Entzündungsreaktion weiter minimiert werden und eine noch bessere, unkomplizierte Heilung erzielt werden. Es gibt weltweit diverse Studien, die dieses Thema kontrovers diskutieren.


Gelbe Linsen:
Sogenannte „Blue Blocking IOLs“ oder gelbe Linsen filtern durch Ihre spezielle Färbung das kurzwellige „energiestärkere“ blaue Licht, welches mitunter an der Entstehung der Makuladegeneration diskutiert wird. Diese Linsen sollen also einen zusätzlichen Netzhautschutz bieten. Eine mögliche Assoziation mit der Melatoninausschüttung und somit Auswirkungen auf den Schlafrhythmus werden ebenfalls untersucht. Daher ist das genaue Abwägen der Vor- und Nachteile sowie die Beurteilung des individuellen Risikos (vorhandene familiäre Fälle der Makuladegeneration, Lebensalter bei Implantation, Zustand der Makula etc.) entscheidend. Wir beraten Sie gerne. (Presse - Augenspiegel 2008)


Add-on Linsen:
Add-on Linsen oder „Huckepacklinsen“ sind noch etwas dünner, aber vom Durchmesser etwas grösser als Hinterkammerlinsen und werden auf eine bereits bestehende Linse im Auge aufgesetzt. Dadurch können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit (sogenannte „Restunschärfen“) weiter behoben werden. Add-on Linsen bieten eine elegante Alternative zu Laserverfahren der Hornhaut, die immer irreversibel sind. Die Operation mit Implantation einer Add-on Linse ist reversibel - bedeutet die Add-on Linse kann theoretisch wieder entfernt werden.


Spezialimplantate:
Bei schweren Augenerkrankungen mit starken, chronischen Beschwerden kann oftmals mit Hilfe von Spezialimplantaten eine subjektive Verbesserung erzielt werden. So kann man beispielsweise mit sogenannten „Pinhole-Implantaten“ bei irregulärem Astigmatismus und extremer Lichtempfindlichkeit durch Schaffen einer stenopäischen Lücke Verbesserung erzielen oder bei therapieresistenter Diplopie (Doppelbilder) mit einem schwarzgefärbten Diplopie-Implantat Erleichterung für die Betroffenen erreichen. Nach schweren perforierenden Verletzungen (Traumata) und Beteiligung der Regenbogenhaut können Aniridie-Implantate Blendungsphänomene reduzieren und kosmetisch ansprechende Resultate liefern. Außerdem kann durch Implantation von Kapselspannringen ein wackeliger, instabiler Linsenhalteapparat (Phakodonesis) stabilisiert werden. In sehr seltenen Fällen von bestehenden Beschwerden durch „negative Dysphotopsie“ (= Schattenbildung im temporal äußeren Gesichtsfeld) gibt es die Möglichkeit eine neue Intraokularlinse (Masket ND IOL) zu implantieren. Diese erreicht durch Ihren größeren Durchmesser und Ihr spezielles Design eine höhere Stabilität und kann somit sehr gut zentriert werden. Diese Hinterkammerlinse wird zusätzlich an der vorderen Kapsel (Rhexisrand) fixiert. Bei sehr großen Augen (Myopia alta = hohe Kurzsichtigkeit) gibt es sogenannte „Big Foot“ Linsen mit größerem Optik- und Haptikdurchmesser für eine gute, sichere Zentrierung in weiten Kapselsäcken (Custom-made IOLs).

Intraokularlinsen und Spezialimplantate sind seit vielen Jahren unser Schwerpunkt, daher bieten wir diverse Varianten an. Aufgrund unserer klinischen Erfahrung und Teilnahme an internationalen Kongressen können wir Sie gerne zu weiteren Neuigkeiten beraten.


Linsenmaterialien:
Besonders wichtig erscheint ieL. auch die Wahl des richtigen Linsenmaterials. So unterscheidet man Acryllinsen, Silikonlinsen, PMMA Linsen und je nach Wassergehalt und Zusammensetzung hydrophobe und hydrophile Linsen.

Bei gewissen Linsenmaterialien können nach einiger Zeit sogenannte „Glistenings“ entstehen, diese winzigen Einschlüsse in der Linse können zu einer Abnahme der Kontraste, Blendung und somit zu Problemen für die Betroffenen führen. Vorsicht bei der richtigen IOL-Auswahl ist geboten. Da wir durch unsere Zusammenarbeit und Forschungstätigkeit mit Prof. David J. Apple (USA) und Prof. Gerd Auffarth (Heidelberg) langjährige Erfahrung mit dem Thema „Glistenings“ haben, verwenden wir diese „Risiko-Materialien“ seit Jahren überhaupt nicht.


Bitte beachten Sie:
Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch für jedes Auge (jeden Patienten) sinnvoll!


Daher kann man keine pauschalen Aussagen (gut oder schlecht) treffen. Die Entscheidung wird bei uns speziell auf Sie und Ihr Auge abgestimmt. Die Wahl der Speziallinse / Operationsmethode sollte unbedingt Ihre Bedürfnisse (Beruf, Hobbies, Herausforderungen im Alltag) berücksichtigen und wird nach detaillierter Untersuchung sowie Aufklärungs- und Informationsgespräch mit Ihnen gemeinsam getroffen.

Eine 100%ige Brillenfreiheit kann nicht garantiert werden, mit einer entsprechenden leichten Zusatzbrille (Ferne, Nähe oder Gleitsicht) kann man jedoch die Sehschärfe noch weiter verbessern um in allen Entfernungen scharf zu sehen - soweit das Auge gesund ist und keine weiteren Veränderungen (Erkrankungen) aufweist.

Welche Linse für Sie in Frage kommt und welche Zusatzkosten Sie selbst tragen müssen, bespricht der Sie behandelnde Arzt mit Ihnen vor der Operation.

Es werden bei uns mehrere Augenvoruntersuchungen sowie exakte Vermessungen der Strukturen des Auges durchgeführt. In vielen Fällen ist es für eine gute Prognose entscheidend im zeitlichen Verlauf mehrmals Daten vom Auge zu erheben.

Besonders wichtig erscheint uns nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse die ausführliche Besprechung mit Ihnen um die bestmögliche Option für Ihre Augen und Ihren Lebensstil zu finden. So hat beispielsweise der Beruf, Hobbies oder sportliche Aktivitäten Einfluss auf die individuellen Bedürfnisse. Diese müssen beachtet werden. Mehr Details und Informationen erhalten Sie in unserer Ordination.



In unserer Linsensprechstunde bieten wir Ihnen Beratung zu den diversen Möglichkeiten der Linsenimplantation an. Da wir das gesamte operative Spektrum abdecken, können wir auf Ihre individuellen Beürfnisse optimal eingehen. Intraokularlinsen (IOLs) sind seit vielen Jahren unser Schwerpunkt. Wir sind an diversen klinischen Evaluierungen beteiligt und präsentieren unsere Ergebnisse an internationalen Kongressen. Aus diesem Grund können wir auf langjährige Erfahrung zuückblicken und Ihnen die modernste Technologie und bestmögliche Option für Ihr Auge anbieten.


Man unterscheidet folgende Typen von Intraokularlinsen:


Monofokale Linsen:
Meist werden bei der Grauen Star Operation monofokale Linsen (sogenannte „Ein-Stärke-Linsen“) verwendet. Durch die Operation (Phakoemulsifikation = Entfernung der getrübten, grauen Linse) und Einsetzen dieser klaren Kunstlinse kann eine deutliche Verbesserung des Sehens (Farben, Kontraste) erreicht werden. Je nach IOL-Berechnung ermöglichen diese Linsen (monofokal = 1 Fokus) ein scharfes Sehen in einer bestimmten Entfernung - in der Regel wird die Fernsicht scharf gestellt, dies bedeutet, man benötigt für den Intermediär- und Nahbereich eine Lesebrille.



Asphärische Linsen:
Diese Linsen können zusätzlich bei Dämmerung und in der Nacht das Kontrastsehen weiter verbessern und Blendungserscheinungen reduzieren. Damit erreicht man auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine noch bessere Bildqualität.



Torische Linsen:
Astigmatismus (= Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit) kann durch torische Intraokularlinsen korrigiert werden. Scharfes Sehen im Fern- oder Nahbereich kann somit bei PatientInnen mit Hornhautverkrümmung ermöglicht werden.


Multifokale oder Trifokale Linsen:
Bei multifokalen/trifokalen/diffraktiven Linsen wird aufgrund der Fokussierung für Ferne und Nähe der „brillenfreie Sehbereich“ vergrößert. So kann neben der brillenfreien Fernsicht auch das Arbeiten im Nahbereich ohne Brille erreicht werden. 80-90% des Tages können damit brillenfrei bewältigt werden. Diese Linsen sind vor allem für PatientInnen geeignet, denen eine weitestgehende Brillenunabhängigkeit so wichtig ist, dass Sie gewisse Kompromisse bei der Bildqualität akzeptieren.


Enhanced Depth of Focus Linsen:
Unter EDoF Linsen versteht man eine neue Art von Intraokularlinsen, die eine verbesserte Tiefenschärfe haben. Damit gelingt es neben einer sehr guten Fernsicht auch ein scharfes Sehen im Intermediärbereich zu erziele (PC-Distanz, Küchenplatte, Auto-Tacho etc.). Das Tragen einer Brille ist nur für kleine Schrift in der Nähe notwendig. Man kann durch diese Linsen einerseits eine weitestgehende Brillenunabhängigkeit erreichen und andererseits störende Phänomene wie Blendung und reduzierte Kontraste vermeiden.


Magnifying Linsen:
Diese ganz neue Technologie wird im Rahmen der MAGS (Magnifying Surgery) angewandt. Bei Erkrankungen der Makula (Makula = Stelle des schärfsten Sehens) ist das Lesen somit in vielen Fällen überhaupt nicht mehr möglich (Makuladegeneration - AMD). Durch Einsetzen einer „Magnifying Linse“ kann nun ein Vergrößerungseffekt für die Nähe erreicht werden, ähnlich wie bei Verwendung einer Lupe. Durch die damit gesteigerte Sehleistung kann eine dramatische Verbesserung der Lebensqualität im Alltag mit höherer Autonomie für die Betroffenen erreicht werden.

Alltagstätigkeiten (Essen, Trinken, Kochen, Zähneputzen, Körperhygiene, Fotoalben ansehen oder Telefonieren) können auf diese Weise wieder selbstständig durchgeführt werden.


Ein weiterer Subtyp der sogenannten „AMD-Linsen“ versucht durch eine Art prismatische Umlenkung der ins Auge einfallenden Lichtstrahlen gesündere Areale der Netzhautmitte (Makula) in das Fokussieren miteinzubinden. Dadurch wird der dunkle, störende Fleck (Skotom) nicht genau zentral (mittig im Gesichtsfeld), sondern etwas weiter seitlich und damit weniger störend für die MakulapatientInnen wahrgenommen. Dies kann ein Erkennen von Buchstaben in der Nähe wieder möglich machen.

Unsere Ordination Borkenstein & Borkenstein war an der klinischen Evaluierung und Auswertung dieser neuen Technologie (MAGS) von Beginn an beteiligt. Die Ergebnisse diverser Studien werden an internationalen Kongressen vorgestellt und präsentiert. (Presse – Eurotimes Sept.2017)


Linsen mit spezieller Oberflächenbeschichtung:
Diese Linsen besitzen auf der Oberfläche zusätzliche Beschichtungen, z.B. einen Heparinüberzug. Bei Vorliegen gewisser Erkrankungen oder Veränderungen (z.B. Formen des Grünen Stars, Pseudoexfoliationssyndrom, Regenbogenhautentzündung, Diabetes mellitus) soll dadurch die postoperative Entzündungsreaktion weiter minimiert werden und eine noch bessere, unkomplizierte Heilung erzielt werden. Es gibt weltweit diverse Studien, die dieses Thema kontrovers diskutieren.


Gelbe Linsen:
Sogenannte „Blue Blocking IOLs“ oder gelbe Linsen filtern durch Ihre spezielle Färbung das kurzwellige „energiestärkere“ blaue Licht, welches mitunter an der Entstehung der Makuladegeneration diskutiert wird. Diese Linsen sollen also einen zusätzlichen Netzhautschutz bieten. Eine mögliche Assoziation mit der Melatoninausschüttung und somit Auswirkungen auf den Schlafrhythmus werden ebenfalls untersucht. Daher ist das genaue Abwägen der Vor- und Nachteile sowie die Beurteilung des individuellen Risikos (vorhandene familiäre Fälle der Makuladegeneration, Lebensalter bei Implantation, Zustand der Makula etc.) entscheidend. Wir beraten Sie gerne. (Presse - Augenspiegel 2008)


Add-on Linsen:
Add-on Linsen oder „Huckepacklinsen“ sind noch etwas dünner, aber vom Durchmesser etwas grösser als Hinterkammerlinsen und werden auf eine bereits bestehende Linse im Auge aufgesetzt. Dadurch können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit (sogenannte „Restunschärfen“) weiter behoben werden. Add-on Linsen bieten eine elegante Alternative zu Laserverfahren der Hornhaut, die immer irreversibel sind. Die Operation mit Implantation einer Add-on Linse ist reversibel - bedeutet die Add-on Linse kann theoretisch wieder entfernt werden.


Spezialimplantate:
Bei schweren Augenerkrankungen mit starken, chronischen Beschwerden kann oftmals mit Hilfe von Spezialimplantaten eine subjektive Verbesserung erzielt werden. So kann man beispielsweise mit sogenannten „Pinhole-Implantaten“ bei irregulärem Astigmatismus und extremer Lichtempfindlichkeit durch Schaffen einer stenopäischen Lücke Verbesserung erzielen oder bei therapieresistenter Diplopie (Doppelbilder) mit einem schwarzgefärbten Diplopie-Implantat Erleichterung für die Betroffenen erreichen. Nach schweren perforierenden Verletzungen (Traumata) und Beteiligung der Regenbogenhaut können Aniridie-Implantate Blendungsphänomene reduzieren und kosmetisch ansprechende Resultate liefern. Außerdem kann durch Implantation von Kapselspannringen ein wackeliger, instabiler Linsenhalteapparat (Phakodonesis) stabilisiert werden. In sehr seltenen Fällen von bestehenden Beschwerden durch „negative Dysphotopsie“ (= Schattenbildung im temporal äußeren Gesichtsfeld) gibt es die Möglichkeit eine neue Intraokularlinse (Masket ND IOL) zu implantieren. Diese erreicht durch Ihren größeren Durchmesser und Ihr spezielles Design eine höhere Stabilität und kann somit sehr gut zentriert werden. Diese Hinterkammerlinse wird zusätzlich an der vorderen Kapsel (Rhexisrand) fixiert. Bei sehr großen Augen (Myopia alta = hohe Kurzsichtigkeit) gibt es sogenannte „Big Foot“ Linsen mit größerem Optik- und Haptikdurchmesser für eine gute, sichere Zentrierung in weiten Kapselsäcken (Custom-made IOLs).

Intraokularlinsen und Spezialimplantate sind seit vielen Jahren unser Schwerpunkt, daher bieten wir diverse Varianten an. Aufgrund unserer klinischen Erfahrung und Teilnahme an internationalen Kongressen können wir Sie gerne zu weiteren Neuigkeiten beraten.


Linsenmaterialien:
Besonders wichtig erscheint ieL. auch die Wahl des richtigen Linsenmaterials. So unterscheidet man Acryllinsen, Silikonlinsen, PMMA Linsen und je nach Wassergehalt und Zusammensetzung hydrophobe und hydrophile Linsen.

Bei gewissen Linsenmaterialien können nach einiger Zeit sogenannte „Glistenings“ entstehen, diese winzigen Einschlüsse in der Linse können zu einer Abnahme der Kontraste, Blendung und somit zu Problemen für die Betroffenen führen. Vorsicht bei der richtigen IOL-Auswahl ist geboten. Da wir durch unsere Zusammenarbeit und Forschungstätigkeit mit Prof. David J. Apple (USA) und Prof. Gerd Auffarth (Heidelberg) langjährige Erfahrung mit dem Thema „Glistenings“ haben, verwenden wir diese „Risiko-Materialien“ seit Jahren überhaupt nicht.


Bitte beachten Sie:
Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch für jedes Auge (jeden Patienten) sinnvoll!


Daher kann man keine pauschalen Aussagen (gut oder schlecht) treffen. Die Entscheidung wird bei uns speziell auf Sie und Ihr Auge abgestimmt. Die Wahl der Speziallinse / Operationsmethode sollte unbedingt Ihre Bedürfnisse (Beruf, Hobbies, Herausforderungen im Alltag) berücksichtigen und wird nach detaillierter Untersuchung sowie Aufklärungs- und Informationsgespräch mit Ihnen gemeinsam getroffen.

Eine 100%ige Brillenfreiheit kann nicht garantiert werden, mit einer entsprechenden leichten Zusatzbrille (Ferne, Nähe oder Gleitsicht) kann man jedoch die Sehschärfe noch weiter verbessern um in allen Entfernungen scharf zu sehen - soweit das Auge gesund ist und keine weiteren Veränderungen (Erkrankungen) aufweist.

Welche Linse für Sie in Frage kommt und welche Zusatzkosten Sie selbst tragen müssen, bespricht der Sie behandelnde Arzt mit Ihnen vor der Operation.

Es werden bei uns mehrere Augenvoruntersuchungen sowie exakte Vermessungen der Strukturen des Auges durchgeführt. In vielen Fällen ist es für eine gute Prognose entscheidend im zeitlichen Verlauf mehrmals Daten vom Auge zu erheben.

Besonders wichtig erscheint uns nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse die ausführliche Besprechung mit Ihnen um die bestmögliche Option für Ihre Augen und Ihren Lebensstil zu finden. So hat beispielsweise der Beruf, Hobbies oder sportliche Aktivitäten Einfluss auf die individuellen Bedürfnisse. Diese müssen beachtet werden. Mehr Details und Informationen erhalten Sie in unserer Ordination.



CORONA-Pandemie

Wir möchten Ihnen trotzdem einen möglichst angenehmen und sicheren Aufenthalt bei uns ermöglichen! BITTE LESEN

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FOLGENDE SICHERHEITSMASSNAHMEN SIND DERZEIT EINZUHALTEN:
1.
Kommen Sie NICHT in die Klinik/Ordination, wenn Sie in den letzten 2 Wochen an Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Abgeschlagenheit litten. Kontaktieren Sie uns vorab per Telefon.
2.
Tragen Sie ab Betreten des Gebäudes eine Mund-Nasenmaske (Schutzmaske=Plicht) und kommen Sie ohne Begleitung bzw. Ihre Begleitung möge im Freien/Parkanlage/Auto warten.
3.
Desinfizieren Sie Ihre Hände bei Ankunft - bereits vor Betreten der Ordinationsräume (Spender links neben Türe).
4.
Halten Sie den Mindestabstand (2m) zu anderen Menschen ein, keine Begrüßung mit Handschlag.
5.
WIR FÜR SIE - Unser gesamtes Team trägt Handschuhe, Schutzmasken und Schutzkleidung. Termine werden mit größerem zeitl. Abstand vergeben, damit es niemals zu Menschenansammlungen in Wartezimmern kommt, nur bargeldlose Bezahlung möglich (Bankomat, Erlagschein)


Diese Regeln dienen Ihrer Sicherheit! Bitte befolgen Sie diese!

Nur so können wir gemeinsam auch diese Zeit überstehen.



SARS-CoV-2 - Die Ereignisse im Überblick:
13.3.2020: LOCKDOWN:
Die Ordination wird aus Vorsichtsmaßnahmen geschlossen. Um eine rasche Verbreitung des Virus in Österreich zu verhindern, wird entsprechend WHO Richtlinien und Ö.-Bundesregierung versucht, Menschenansammlungen in öffentlichen Gebäuden zu verhindern.
23.3.2020: EMERGENCY MODE:
Es werden Notfälle/Akutfälle betreut. Regelmäßige Telefonsprechstunde zur Beantwortung von Fragen sowie Rezepte via Fax/e-mail.
14.4.2020: CORONEXIT:
Öffnung der Ordination; Vergabe neuer Termine nach Dringlichkeitsstufen. Schrittweise Rückkehr in die Normalität. Weiterhin strenge Vorsichtsmaßnahmen um Risikogruppen (>65-Jährige, Lungenkranke, Menschen mit geschwächter Immunabwehr) zu schützen.